● Bildung kennt keine Standesunterschiede. Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)

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Frage Nr. 8 - Kapazitätsrecht

Die Kapazitätsverordnung (KapVO) beruht auf einem Curricularnormwert-Modell, das heißt für jeden Studiengang wird ein verbindlicher Curricular-Normwert (CNW) errechnet, der den Betreuungsbedarf angibt. Wie stehen Sie zur Ausgestaltung des Kapazitätenrechts in NRW? Würden Sie hier Änderungen vornehmen?

 

 






Hier die Antworten der Parteien:

 

CDU

Das Kapazitätsrecht ist Bundessache. Vor dem Hintergrund der Vereinbarung der Föderalismusreform wollen wir eine Revision erreichen.

 

SPD

Angesichts des nachweislich hoheren Betreuungsaufwands in den neueingefuhrten Bachelor-Studiengangen, halten wir eine Anpassung der Kapazitatsverordnung fur bedenkenswert. Bisher sind uns jedoch keine Korrekturvorschlage bekannt, die die hochstrichterliche Rechtssprechung angemessen berucksichtigen.

 

GRÜNE

Nicht erst seit den Bildungsstreiks ist klar, dass das Kapazitätsrecht überarbeitet werden muss, um eine bessere Betreuung vor allem in den Bachelor Studiengängen zu ermöglichen. Damit dies nicht zu einer Reduzierung der Studienplätze führt ,müssen gleichzeitig aber auch mehr Landesmitte lzur Verfügung gestell twerden; vor allem dann, wenn - wie von uns beabsichtig t- die Studiengebühren abgeschaff twerden. In diesem Zusammenhang sollten grundsätzlich alle derzeitigen CNW ́s auf den Prüfstand gestell twerden und auch die bestehenden Unterschiede zwischen Uni- und FH-Studiengängen einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Unser langfristiges Ziel bleibt jedoch, die Hochschulen so gut auszustatten, dass eine "Mangelverwaltung" mit Hilfe von NC ́s und KapVO überflüssig wird.

 

FDP

Siehe Frage 9!

 

DIE LINKE

Die Kapazitätsverordnung entspricht nicht mehr den heutigen Ansprüchen einer Hochschule. Überfüllte Hörsäle und Wartezeiten für Sprechstunden sind für Studierende, MitarbeiterInnen und ProfessorInnen nicht zumutbar. Hier gilt es neue Rahmenbedingungen zu setzen. DIE LINKE.NRW wird mehr Geld in die Infrastrukturen der Hochschulen stecken und gleichzeitig mehr Geld für neue Stellen in der Wissenschaft schaffen. Hier werden wir besonders Frauen fördern, indem wir darauf setzen langfristig eine Parität in der Besetzung der Lehrstühle anstreben.

 

FAMILIE

Der Bologna-Prozess hat gezeigt, dass die damit verbundenen Veränderungen nicht die angekündigten Ziele erreicht haben. Daher muss hier vermutlich noch mal von vorn begonnen werden.

 

PIRATEN

Zu diesem Thema gibt es innerhalb der Piratenpartei noch Diskussionen und keine Parteimeinung. Wir freuen uns über jeden Interessierten der zu diesem Thema mit uns in den Diskurs eintritt.

 






 

 

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