● Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt. Heinrich Heine, (1797 - 1856)

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Start Hochschulpolitik Frage Nr. 14 - Promotion

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Frage Nr. 14 - Promotion

Wie beurteilen Sie die Promotionsphase? Ist dies die dritte Phase des Studiums oder die erste Berufsphase?

 






Hier die Antworten der Parteien:

 

CDU

Die Promotion ist eine zusätzliche akademische Qualifizierungsmöglichkeit und kann bei herausragender Exzellenz den Einstig in die akademische Laufbahn bedeuten.

 

SPD

Die Promotionsphase sollte aus unserer Sicht der Weiterentwicklung methodischen Wissens aber auch dem Erwerb zusätzlichen Fachwissens dienen. Wichtig ist für uns, dass es mehr Möglichkeiten strukturierter Promotionen beispielsweise in Graduiertenschulen gibt. So bieten sich ausreichend Möglichkeiten, sich im akademischen Feld zu integrieren und Netzwerke aufzubauen. Wir wollen deshalb den Mittelbau finanziell und personell starken. Das ist gerade auch wegen des höheren Betreuungsaufwandes in den Bachelor-Studiengängen sinnvoll und soll der Entstehung prekärer Beschäftigungsverhältnisse in diesem Bereich einen Riegel vorschieben. Die Finanzierung einer Promotion durch eine Qualifikationsstelle ist im Übrigen der sicherste Weg zur Professur.

 

GRÜNE

Grundsätzlich gilt für uns zunächst einmal, dass Promovierende auf jeden Fall Mitglieder der Hochschule sein sollten - zugeordnet zur Gruppe der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen. Gleichzeitig sollte ihnen auch in jedem Fall die Möglichkeit offen stehen, sich als Studierende einzuschreiben, wenn sie dies wollen. Darüber hinaus treten wir dafür ein, im Hochschulgesetz verbindlich die Verpflichtung zu einer schriftlichen Vereinbarung zwischen den Promovierenden und ihrem Fachbereich festzuschreiben, auch um damit die Position der Promovierenden als eigenständig forschende Mitglieder des Fachbereiches zu stärken. Vor diesem Hintergrund gibt es für uns in der angesprochenen Frage kein eindeutiges "oder": Denn die Promotionsphase sollte einerseits ein selbstständiges und unabhängiges wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen, andererseits aber auch noch Elemente einer Weiterbildung und Spezialisierung enthalten, die den Charakter eines (Promotions-)Studiums haben.

 

FDP

Die Liberalen orientieren sich beim Promotionsablauf am so genannten dritten Zyklus des Bologna-Prozesses (Bologna 3rd Cycle). Dieser dritte Zyklus setzt in der Regel einen Masterabschluss voraus. Im Rahmen der Promotionsphase sollen verstärkt die interdisziplinäre Bearbeitung eines Forschungsthemas geübt, Projektmanagementfähigkeiten und berufsfeldrelevante Schlüsselqualifikationen erworben werden. Kernelement der Doktorandenausbildung ist der Ausweis der Befähigung zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit. Dies umfasst die Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden sowie vertiefte Kenntnisse der disziplinären und interdisziplinären Bezüge des Forschungsthemas. Die Zahl der strukturierten Promotionsstudiengänge soll erhöht und die Betreuung und Bewertung verbessert werden. Eine Überregulierung der Doktorandenausbildung wollen wir aber vermeiden. Grundsätzlich werden die Forderungen des dritten Zyklus eher durch Graduiertenschulen, strukturierte Promotionsprogramme und Promotionsstudiengänge gewährleistet; allerdings sind bei engagierter Betreuung auch erfolgreiche Individualpromotionen möglich und müssen es weiter bleiben. In ß 67 des nordrhein-westfälischen Hochschulgesetzes ist die Möglichkeit der Einrichtung von strukturierten Doktorandenprogrammen oder Graduate Schools bereits vorgesehen. Auch in den Leistungsvereinbarungen mit den Hochschulenist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wichtiger Punkt.

 

DIE LINKE

DIE LINKE.NRW hält die Promotionsphase für eine wichtige Säule im Studium. Leider ist vielen AbsolventInnen dieser Zugang verwehrt. Wir setzen uns für den Ausbau der Promotionsstellen ein.

 

FAMILIE

Es ist in gewisser Weise ein Übergang vom Studium zum Beruf, wenn es sich um eine Weiterqualifikation handelt. I.d.R. steht jedoch neben der Forschung auch die berufliche Aktivität, was sich in der Bezeichnung Assistent widerspiegelt.

 

PIRATEN

Zu diesem Thema gibt es innerhalb der Piratenpartei noch Diskussionen und keine Parteimeinung. Wir freuen uns über jeden Interessierten der zu diesem Thema mit uns in den Diskurs eintritt.






 

 

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Marc Kasper


Marc Kasper

Referat: Hochschulpolitik

Sprechzeiten:
Mo. 13:00-14:00

eMail-Kontakt


Silke Latzel

Referat: Hochschulpolitik

Sprechzeiten:
Mo: 13:00-14:00

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