● Bildung kennt keine Standesunterschiede. Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)

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Frage Nr. 15 - Promotion

Halten Sie die Anzahl der Promotionsstellen für ausreichend?

 






Hier die Antworten der Parteien:

 

CDU

Ja.

 

SPD

Nein.

 

GRÜNE

Diese Frage ist aufgrund der sehr unterschiedlichen Fächertraditionen sicher nicht pauschal zu beantworten. Grundsätzlich sollte jedoch gelten, dass in allen Fächern hinreichend gut ausgestattete Stellen (- oder andere Finanzierungsmöglichkeiten -) für den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Verfügung gestellt werden, um ein möglichst unabhängiges selbstbestimmtes wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen.

 

FDP

Die Entscheidung über die Anzahl der Promotionsstellen (wissenschaftliche Mitarbeiter) obliegt grundsätzlich den Hochschulen. Generell existieren keine Beschränkungen, was die Anzahl von Dissertationen bzw. allgemeine Promotionsmöglichkeiten betrifft. Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, hat die liberal mitgetragene Landesregierung ganz gezielt strukturelle Promotionsmöglichkeiten ausgebaut. So wurden im Wintersemester 2008/09 in Nordrhein Westfalen 17 neue Forschungsschulen aufgebaut, die herausragende Studierende schnell und systematisch zur Promotion führen sollen. Ein solches strukturiertes Doktorandenangebot eröffnet begabten Studierenden die Chance, auf hohem internationalen Niveau bei den jeweiligen Spitzenforscherteams der Hochschulen zu promovieren. Zudem erhält, wer in einer Forschungsschule aufgenommen wird, zugleich auch ein monatliches Stipendium in Höhe von bis zu 1.300 Euro. Die Forschungsschulen werden in der Regel zu gleichen Teilen von der jeweiligen Hochschule und dem Land finanziert. Insgesamt 36 Millionen Euro wird alleine das Land in den nächsten fünf Jahren in den strukturierten Weg zur Promotion investieren. Die FDP setzt sich dafür ein, dass in Nordrhein-Westfalen ein hochwertiges Angebot für herausragende Studierende, die ihre wissenschaftliche Karriere hier starten wollen, besteht und die diesbezüglichen Angebote weiter ausgebaut werden.

 

DIE LINKE

Nein.

 

FAMILIE

An den Unis gibt es wenige bezahlte Promotionsstellen und dass obwohl es in bestimmten Studiengängen notwendig ist, nachzuweisen, dass man selbstständig in der Lage ist zu forschen (z.B. Chemie). Die Stipendienprogramme für Promovierende sind daher auszuweiten, besonders in den Fächern, in denen die Wirtschaft keine bezahlten zusätzlichen Promotionsmöglichkeiten anbietet.

 

PIRATEN

Zu diesem Thema gibt es innerhalb der Piratenpartei noch Diskussionen und keine Parteimeinung. Wir freuen uns über jeden Interessierten der zu diesem Thema mit uns in den Diskurs eintritt.






 

 

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