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Hochschulpolitik
Frage Nr. 24 - Zusammenarbeit zwischen Land und Studierenden
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Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit des Landtages NRW mit überregionalen Studierendenvertretungen wie das Landes-Asten-Treffen Nordrhein-Westfalen (LAT-NRW) und dem freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs)?
Hier die Antworten der Parteien:
CDU Die Zusammenarbeit ist positiv.
SPD Wir beurteilen die Zusammenarbeit mit den Studierendenvertretungen, etwa in Anhörungen des Landtages, ausgesprochen positiv. Sie ist unabdingbar, um die Interessen der Studierenden im parlamentarischen Prozess wirksam vertreten zu können. Aus unserer Sicht könnte man das Verhältnis von Studierendenvertretern und Vertretern der Hochschulleitungen besser austarieren, etwa indem die Studierendenvertretungen, wie die Hochschulleitungen auch, die Interessen der Studierenden an Fachhochschulen und an Universitäten gesondert artikulieren.
GRÜNE Wir GRÜNE haben uns in der laufenden Legislaturperiode immer wieder bemüht, der Position der Studierenden in Anhörung usw. Gehör zu verschaffen. Leider sind wir dabei jedoch in einigen Fällen an der schwarzgelben Mehrheit im Landtag gescheitert. Wir werden uns jedoch nach der Wahl - bei hoffentlich geänderten Mehrheitsverhältnissen - dafür einsetzen, dass der Dialog zwischen Landtag und Studierenden wieder intensiviert wird.
FDP Die Zusammenarbeit des Landtages NRW mit den überregionalen Studierendenvertretungen erachten wir für gut. Das Landes-Asten-Treffen Nordrhein- Westfalen wurde in der Vergangenheit regelmäßig an Anhörungen, insbesondere im Innovationsausschuss, beteiligt und um eine Stellungnahme zu den jeweiligen hochschulpolitischen Themen (z. B. Studienbeiträge) gebeten. Die FDP hält diesen Meinungsaustausch für geboten, wichtig und will ihn auch in Zukunft beibehalten.
DIE LINKE Soweit DIE LINKE.NRW den Einblick in die Zusammenarbeit mit dem Landtag beurteilen können, sehen wir doch große Entwicklungsmöglichkeiten in der Zukunft. Es ist nicht ausreichend das Fraktionen ein - oder zweimal im Jahr Studierende anhört, sondern der direkte Dialog ist hier wichtig, weil für DIE LINKE.NRW nicht zahlenmäßig, sondern auch real die Studierenden die größte Gruppe an den Hochschulen ausmacht und diese am besten Wissen wo es im System krankt. Wir werden den direkten Dialog mit dem Landes- ASten-Treffen und dem fzs als Dachverband der Studierenden suchen. Gleichzeitig liegen uns aber auch die Anliegen der ausländischen Studierenden am Herzen, die leider in diesen Wahlprüfsteinen kaum eine Rolle gespielt haben. Hierbei werden wir die aufgebauten Schikanen und Demütigungen beenden (Gesinnungstest und Nachweis über Finanzreserven etc.)
FAMILIE Leider sind wir noch nicht im Landtag mit Abgeordneten vertreten. Wichtig erscheint uns vor allen Dingen, dass Politiker vermehrt zuhören, um so besser herauszufinden, wo aktuell Handlungsbedarf besteht. An den Hochschulen wächst unser aller Zukunft heran!
PIRATEN Zu diesem Thema gibt es innerhalb der Piratenpartei noch Diskussionen und keine Parteimeinung. Wir freuen uns über jeden Interessierten der zu diesem Thema mit uns in den Diskurs eintritt.
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